Co-Living-Angebot in London

Der folgende Artikel stammt von secretldn.com/de/folk-co-living-london-de/ (02/2026):

Folk” ist eine Co-Living-Marke, bei der Gemeinschaft und Verbundenheit im Mittelpunkt stehen – und sie bietet eine gesellige und stressfreie Möglichkeit, in London eine Wohnung zu mieten. Dieses Coliving-Konzept hat es sich zum Ziel gesetzt, einen neuen Standard für das Mieten in London zu setzen – und es hilft dabei, die Einsamkeit in der Stadt zu bekämpfen.

Jeder, der auch nur einen Fuß in die trüben Gewässer der Londoner Wohngemeinschaftsszene gesetzt hat, weiß, dass das nichts für schwache Nerven oder leere Bankkonten ist. Sich durch eine Flut von Anzeigen zu wühlen, in der Hoffnung, ein Zuhause zu finden, das nicht mit Ratten, verfallenen Wänden und Mitbewohnern gespickt ist, die in einer Dokumentation über Serienmörder nicht fehl am Platz wären, ist keine leichte Aufgabe. Okay, vielleicht war das letzte ein bisschen dramatisch, aber du verstehst, was ich meine: In London eine Wohnung zu mieten ist schwierig, einsam und verdammt teuer. Aber ich habe vielleicht gerade die Antwort auf deine Gebete zum Thema Wohngemeinschaften gefunden. Und die lautet, Leute, nun ja … Folk.

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Co-Housing — warum Skandinavier im Alter weltweit am zufriedensten sind

Der Grund für diese Lebensfreude in den nordischen Ländern hängt unter anderem mit dem Konzept des Co-Housing zusammen. Was genau dahintersteckt und warum es ältere Menschen so zufrieden macht, zeigt das Video vom “Brigitte”-Magazin (02/2026):

https://www.brigitte.de/leben/gluecklich-ab-65—co-housing-oder-warum-skandinavier-im-alter-weltweit-am-zufriedensten-sind-14062052.html

Dänemark gilt als eines der glücklichsten Länder der Welt — doch in einer Kategorie stehen die Dänen sogar auf dem ersten Platz: dänische Senioren sind die zufriedensten weltweit. Und das hat einen einfachen aber genialen Grund: viele Dänen machen im Alter so genanntes “Co-Housing” und ziehen mit anderen Menschen in ihrem Alter zusammen in ein Haus oder eine Wohnung.

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Cohousing gegen Einsamkeit und Pflegekrise im Alter

Auch in Südtirol, Italien, macht man sich Gedanken über das Generationenwohnen. Cohousing gilt als Antwort auf Einsamkeit und Pflegekrise von Senioren. Gewerkschaften warnen: es ist eine gute Idee, aber ohne Ressourcen und klare Regeln bleibt es ein leeres Versprechen.

Gemeinschaftsnahe Wohnformen als Alternative zu Pflegeeinrichtungen sind insgesamt gesehen ein zukunftsträchtiges Modell. Cohousing kann Einsamkeit bekämpfen, die Geselligkeit fördern und sowohl die Kosten von Senioren und öffentlichen Haushalten dämpfen. Viele Senioren halten dennoch an ihrem Eigenheim fest. Manche können sich jedoch vorstellen, es mit jungen Menschen zu teilen, seien es Studenten oder Auszubildende. Wohngemeinschaften gewinnen gegenüber dem klassischen Altersheim an Beliebtheit, vor allem aus Angst vor Isolation und Einsamkeit.

Mehr erfahren unter https://salto.bz/de/article/14012026/generationenwohnen-privatsphaere-zaehlt (14.01.2026) …

In Valleseco entsteht das erste Co-Housing-Projekt der Kanaren

Das gemeinschaftliche Wohnprojekt soll über 14 private Wohneinheiten verfügen, die jeweils um die 45 Quadratmeter groß sind. Ergänzt werden wird alles durch großzügige Gemeinschaftsbereiche. Der Gemeinderat betonte in einer Pressemeldung, dies sei eine wegweisende Maßnahme auf den Kanarischen Inseln, die die Schaffung von Unterkünften ermöglichen werde, die das Gemeinschaftsleben, die Energie-Selbstversorgung und den Verbleib der Bevölkerung in ländlichen Gebieten fördern sollen.

Weitere Infos:

https://infos-grancanaria.com/2025/in-valleseco-entsteht-das-erste-co-housing-projekt-der-kanaren

Zwhatt in Zürich — Generationenwohnen im Großformat

Das Zwhatt-Areal in Regensdorf bei Zürich gehört zu den größten Stadtentwicklungsprojekten der Schweiz – und wagt ein großangelegtes Experiment. Während das architektonische und das ökologische Konzept auf lange und ausgereifte Erfahrungen zurückgreifen können, wird mit der «sozialen Nachhaltigkeit» Neuland betreten. Die große Frage ist: Wie kann in einer Großsiedlung mit rund 1600 Bewohnenden ein Wir-Gefühl und ein funktionierendes Miteinander entstehen? Ein Augenschein vor Ort gibt Einblicke in aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze.

Tom Ammann beschreibt Herausforderungen und Lösungen beim Zwhatt-Projekt (11/2025):

Wohnprojekte-Radio in Münster

In Münster in Nordrhein-Westfalen gibt es seit September 2025 ein Wohnprojekt-Radio im Bürgerfunk. Jeden dritten Freitag im Monat werden abends Radiobeiträge zum Thema Wohnkonzepte in und um Münster gesendet.

Die Sendereihe wird durch das medienforum münster e.V. produziert und im Bürgerfunk bei Antenne Münster ausgestrahlt. An den Abenden werden verschiedene Themen rund um Wohnprojekte aufgegriffen, oft mit Gästen und immer mit Musik.

Ein Wohnprojekt, das aktiv dabei ist, ist zum Beispiel Drubbel, eine neue Genossenschaft, die seit 2025 einen Neubau als Mehrgenerationenhaus für rund 40 Menschen plant.

Seniorendörfer in den USA

Amerikanische Seniorenresidenzen bieten ihren Bewohnern ein gemeinschaftliches Leben im Alter mit Komfort und vielen Zusatzangeboten. Auch wer später hilfsbedürftig ist, kann bleiben. Sie heißen “Continuing Care Retirement Community” (CCRC) oder “Life Plan Communities”. Es gibt fast 2000 solcher US-Wohnanlagen für Ältere.

Auch in Deutschland ist inzwischen ein Markt für Altersresidenzen entstanden. Weitere Infos gibt es im Spiegel-Artikel (nur für Abonnenten):

www.spiegel.de/wirtschaft/altersgerechtes-wohnen-aktives-leben-und-komfort-in-amerikanischen-seniorendoerfern-a-7d7f0718-37a6-44e4-b3be-633eb978ca42 (8.2.2025)

Neuer Trend “Co-living”

Das englische Wort “co-living” heißt in etwa “mitwohnen” oder “zusammenleben”, aber oft bezeichnet es eine gehobene kommerzielle Form des gemeinsamen Wohnens. Es ist ein neuer Trend in der Immobilienbranche, eine Mischung aus Mietshaus und Hotel.

Coliving bietet weniger als ein Hotel, aber mehr als ein Mietshaus. Oft sind die Apartments möbliert. Vor allem bietet es Gemeinschaftsräume und -angebote. Es ist teurer als eine normale Mietwohnung, aber die Mietdauer geht meist nur ein paar Monate. Es eignet sich für Firmenmitarbeiter aus der Ferne (Expats) oder Menschen, die neu in der Stadt sind und nicht gleich etwas passendes finden.

Manchmal bezeichnet Coliving auch die Kombination aus gemeinsam wohnen und arbeiten. Man wohnt nicht nur im selben Gebäude, sondern arbeitet auch tagsüber in gemeinsamen Büros (Co-working).

Der Merkur-Artikel und das Arte.tv-Video beleuchten die aktuelle Situation: